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Zurückblicken erlaubt - ein Jahresrückblick aus meiner Gesundheitspraxis

Ein turbulenter Start ins Jahr 2025 - Resilienz im echten Leben

Wenn jemand mir am 1.1.2025 gesagt hätte, wie dieses Jahr enden würde, hätte ich definitiv gezeifelt und den Kopf geschüttelt. Alles was sicher schien, wurde durchgerüttelt und alles was bereits unter einem belasteten Stern schwebte, wurde neu geordnet. 

 

Es ist schon spät in der Nacht. Ich sitze hier an meinem Laptop, schreibe diese ganz persönlichen Zeilen frei aus meinem Herzen und will den Moment mit Ihnen teilen. Um Mut zu machen und um zu zeigen, dass auch wenn ich sehr oft laut lache und fröhlich bin, auch meine Ecken und Kanten des Lebens zu bewältigen habe. Denn: Ich sage nicht um sonst, dass ich krisenerprobt bin. 

 

Entscheidungen, die Mut gebraucht haben

Ja, das Jahr 2025 ist, so würde ich sagen, äusserst turbulent gestartet. So haben persönliche Konflikte dazu geführt, dass grosse Entscheidungen getroffen wurden. Von mir. Nichts Einfaches, nichts Leichtes und schon gar nicht ohne Tränen. Ich war am Ende meiner Kräfte. Musste viel aufwenden, um Ganz zu bleiben. Musste all die Techniken die ich täglich weitergebe nutzen, um aufrecht bleiben zu können. Aber manchmal ist es eben so, dass irgendjemand, irgendwann eine Entscheidung treffen muss und die Verantwortung dafür tragen muss.  In hoffnungsvoller Zuversicht gab es erst mal eine Verschlimmerung auf Beziehungsebene. Wird nicht genau sowas auch oft in homöopathischen Behandlungen beschrieben? Keine Ahnung, aber jedenfalls war die Bealstung anfänglich für alle gross. Für mich insbesondere. Ich habe diese Entscheidung getroffen und musste damit klar kommen. Aushalten - Loslassen - ein Scheisswort. Vorallem in solchen Momenten. Es macht mich immer noch sentimental, wenn ich darüber schreibe. Einmal ermahnte mich mein Partner und fragte: "Spielst du das eigentlich alles? Jetzt lachst du und gerade eben warst du traurig über dieses Telefonat, warst am Boden zerstört! Ich versteh das einfach nicht!" "Nein," antwortete ich, "hier ist es eben gerade gut. Und ich fühle mich wohl. Aber das heisst nicht, dass der Schmerz der an der Situation hängt, vergessen ist. Aber ich bin gut darin zu trennen. Das gehört hier nicht hin, hier fühle ich mich gerade wohl, es macht mir Freude und das will ich leben - trotz des schwierigen Momentes am Telefon eben." Ich bin mir bis heute nicht ganz sicher, ob er mich wirklich versteht. Aber so ist es eben in meinem Herzen. Ich versuche im Moment zu leben, auch wenn das sehr oft ganz schön schwierig ist. 

 

Schlussendlich wage ich heute ganz sachte zu behaupten, dass es wohl eine positiv verändernde Entscheidung gewesen sein dürfte. Eine, die mit Ausblick auf das Jahr 2026 Früchte trägt und Narben heilen lässt. Es tut meiner Seele gut zu wissen, dass aus tiefsten und schmerzhaftesten Erfahrungen auch Blumen erblühen können. Blumen die den Duft nach neuer Erfahrung und Weisheit in sich tragen dürfen. Und das weiss ich nicht erst seit gestern oder seit anfang des Jahres. Dieses Wissen entstand aus tiefer Auseinandersetzung aus früheren Krisen in meinem Leben. Aber das wäre eine andere Geschichte, vielleicht teile ich sie hier irgendwann.

 

Coaching, Aromatherapie & Reiki

Dazwischen waren Erfahrungen in der Praxis oft zu Tränen berührend. Wie viele meiner Klientinnen sich vertrauens- und hoffnungsvoll an mich gewendet hatten. Und nach Unterstützung gebeten hatten. 200 Konsultationen nur in der Praxis (Coaching, Aromaberatung, Reiki), ich habe sie gezählt. Punktgenau! Ja, darin verbergen sich Lebensgeschichten die geteilt wurden, Abgründe, Sehnsüchte und so viel Leid. Wie sehr ich mir oft wünschte, dass Menschen noch einen Takt früher den Weg in meine Praxis finden könnten. Dann, wenn der Schmerz das Herz noch nicht so sehr dunkel zu färben droht. All diese Menschen sind voller Vertrauen meinem Wohwollen begegnet und dafür bin ich dankbar. Ich erachte nichts daran als selbstverständlich, sondern weiss um den grossen Mut, den es braucht die eigene Resilienz in seine Hände zu nehmen. Ihnen allen gebührt mein vollster Respekt. Aber was haben wir dazwischen auch gelacht, oft genau so viele Tränen, weil das Leben immer mehrere Seiten zeigt und diese wurden immer wieder entdeckt. Über Brokkoli, über Wörter (die nicht geteilt werden dürfen), über Übungen, die in der Sitzung gemacht werden, über so viel Alltägliches und Normales aus dem Leben von uns allen. Und das macht es so wertvoll! Wie früh hatten wir 18jährigen jungen Studierenden (ja, dazwischen waren auch ein par ältere Semester, gell Babs...) gelernt, dass in jeder Krise auch Chance steckt. Und nach all den Jahren der Erfahrung mit Menschen in Krisen weiss ich tief in meinem Herzen, wie wahr das ist. Die Kunst liegt lediglich darin, diese Chancen zu erkennen und zu nutzen. 

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Unterricht, Teambuilding, persönliche Weiterentwicklung

12 mal Fallberatung in einer Institution für junge Frauen mit psychischen Belastungen, Mehrere Teamcoachings - unterschiedlicher Teams in herausfordernden Situationen, 2 Unterrichtblöcke an der Schule für Aromatherapie zum Thema Nervensystemregulation, 1 Aromatherapie Unterrichttag für Studierende der Luzerner Psychiatrie AG, 1 Workshop, 1 Vortrag an einer Kadertagung zum Thema Resilienz, 1 Beitrag zur Nutzung ätherischer Öle am Sommerfest von Suissessence, Teilnahme der Netzwerktreffen von Psycharoma, Aromatreffen von Arthes, 1 Kongressbesuch im Südtirol, 1 Psychiatrietagung, 1 Weiterbildung bei Inge-Lore Andres, 1 Resilienz und Wellbeing Beraterinnen Ausbildung abgeschlossen, 1 Master in Reiki absolviert, etliche Podcasts, Vorträge, Youtube Videos gehört und hey jede Menge Freude bei all den Tätigkeiten, die ich für die Praxis machen darf. Und dazu natürlich meine andern beiden Arbeitsstellen in der Borna in Rothrist als Fallberaterin und Coach für Mitarbeitende und in der Luzerner Psychiatrie für PatientInnen auf der Station für Depression und Stressfolgeerkrankungen.

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Beim shoppen und sichten meiner Weihnachtswunschliste meinte meine Schwester übrigens kürzlich schulterzuckend: "Du kauftst und wünschst dir ja immer nur Dinge für deinen Job in der Praxis." Ich so: "Weil ich ja einfach liebe, was ich tue. Es interessiert mich wirklich. Das ist für mich mehr als nur Job. Es ist meine Leidenschaft!" Und dazu stehe ich, was ich täglich tue, erfüllt mich mit tiefem Interesse. 

 

Und eines ist mir mehr als bewusst: Das ist nicht selbstverständlich. Die wenigsten Menschen haben das ausserordentlich grosse Glück, das zu tun, was sie lieben. Aber auch ich musste mir das hart erarbeiten. Von Beginn an haben Menschen an mir gezweifelt. "Du? In der Psychiatrie arbeiten? Ich glaube nicht, dass das zu dir passt. Du würdest besser eine Lehre auf der Bank machen." Ja, so wurde ich eingeschätzt und glaubt mir, immer wenn es langsam ende des Jahres wird graut mir wieder dieses Zahlen sammeln für die Steuererklärung. Ich denke, ich bin schon besser im Zuhören und Zusprechen, als in der Tätigkeit meiner Büroarbeiten. Und ich sehe bereits meine Buchhalterin nickend und laut lachend vor mir... Später, als ich in einem Nischengebiet in der Psychiatrie erste Beratungen angeboten hatte, musste ich immer wieder dem Druck von Pschologinnen und Psychotherapeutinnen Stand halten. Wie oft musste ich mich für meine Arbeit rechtfertigen, wie oft wurde mir abgesprochen, PatientInnen zu Themen wie Stress- und Emotionsregulation und Selbstwert beraten zu "dürfen", weil ich ja kein Studium in Psychologie hätte. Das nagt tatsächlich am Selbstbewusstsein. Ich darf euch sagen, dass ich einige Tränen vergossen habe und mich aber immer wieder an einem festgehalten hatte: An meinen PatientInnen! Sie haben mir den Weg geleitet. Sie haben mir aufgezeigt, was wirklich im Alltag funktioniert und was eben aus all den Modellen und theoretischen Grundlagen zwar nice ist, aber im wensetlichen Moment nicht funktioniert. Ich schweife ab, ich weiss oder erinnere mich gerade wieder daran, dass ich einen steinigen Weg hinter mir habe und meine KlientInnen vielleicht auch deshalb ein so grosses Vertrauen in mich haben. Krise als Chance, oder wie war das?

 

Wenn ich zurückblicke ins Jahr 2021 stand ich auch fragend da. Ich hatte gerade erst meine Praxis eröffnet und wurde immer wieder kritisch gefragt, warum ich mich nicht bei Krankenkassen anerkennen lassen wolle. Das würde ja niemand bezahlen wollen. Aber ich hatte einfach dieses Feuer in meinem Herzen, das einen Weg gesehen hatte und das bestätigt mir das vergangene Jahr. Es ist ein deutliches Wachstum erkennbar, was mich unfassbar bestätigt, auf dem richtigen Weg zu sein. 

 

Beziehungsarbeit

Mein grösstes Learning im 2025 war aber etwas ganz Anderes:

Privat hat sich gegen ende des Jahres eine persönliche Krise angebahnt. Und das ausgerechnet in den lang ersehnten Ferien mit meinem Partner. Auf einmal war es da, in  meinem Herzen. Ein Zeichen, was nicht mehr weiter geht und wie ich nicht wieder weiter machen will. Ein Wirbelwind ging durch mein Herz und das hat sich auch auf meinen Partner ausgewirkt. Unsere langjährige Beziehung geriet ins wanken. Ohne Vorankündigung oder Vorbereitung. Mitten ins kalte Wasser des Atlantik gespült. Klar waren da schon länger Warnsignale. Aber rückblickend ist es so viel einfacher diese zu erkennen, als wenn sie einem mitten ins Auge blicken.

Während ich wenig Hoffnung hatte, blieb mein Partner aufrecht stehen und hat getragen. Sich selbst und mich - uns! Hat ausgehalten, was so schmerzhaft war. So lange bis sich wieder ein feines Band gewebt hat und uns einander wieder näher kommen liess. Und das ist mir eine Lehre fürs Leben. Ich werde nie wieder zulassen, dass ich ein Gefühl und sei es noch so stark, als gegeben hinnehme. Ich habe mit dieser Erfahrung gelernt, dass sich alles ändern kann - in die eine und in die andere Richtung. Und das oft schneller als unser Verstand sich umsehen kann. Denn der war hier nicht gefragt. Nur unsere Herzen. Wie dankbar bin ich für diese tiefgreifende und spirituelle Erfahrung. Und wie dankbar bin ich meinem Partner. Danke dir mein Herz!

 

Mein absolutes Lowlight 2025

Die negativen Seiten der Selbständigkeit. Ich musste Entscheidungen treffen, die nicht dem wohlwollenden und fürsorglichen Aspekt meiner Arbeit entsprechen, sondern meinen Geschäftssinn ansprechen. So musste ich auf Grund negativer Erfahrungen kostendeckende Entscheidungen treffen. Und das unangenehmste überhaupt: Mahnungen ausstellen. Mein Herz schmerzt. Aber auf der andern Seite muss ich mich positionieren und auch  mir selbst gegenüber die Würde aufrecht halten, dass ich von meiner Arbeit leben will. Denn all das Herzblut, die Zeit, die Fachexpertise und die Lebenserfahrung darf etwas wert sein. Nein sie soll es. 

 

Mein Highlight 2025

Meine Tochter hatte für Weihnachten eine wundervolle Idee mitgebracht: Sie verteilte der gesamten Familie leere Zettelchen und Spiesse. Darauf sollten wir notieren, worauf wir im 2025 stolz und dankbar sind. Und meine Dankbarkeit war folgende: Ich bin unendlich dankbar, dass Familie heute Freundschaft bedeutet. Und mit Familie meine ich nicht nur die Herkunftsfamilie oder meine Familie, sondern auch die erweiterte Familie mit "Anhang", mit Zuwachs, mit der Familie, die mein Partner mit bringt. Und natürlich mein Partner. Festzustellen, dass ich die reichste Frau weit und breit bin, weil ich so viel Liebe für diese Menschen habe, macht mich glücklich - tief berührt glücklich. 

 

Und damit bleibt ein glitzernder Ausblick für 2026 übrig:

Ein Wunsch für mich und meine Leidenschaft. Mögen sich all die Dinge so gestalten, dass ich weiterhin machen kann was ich liebe. Darin wachsen darf und mein Angebot erweitern darf. Ihr dürft gespannt sein, einige Pläne gibt es schon und Ideen sind eh immer zu viele in meinem Kopf... bloss die Zeit ist so eine Sache :-). Mögen sich die Natur und die Spiritualität mir einen Raum für mein Sein geben können. Mögen sich all meine Angebote gewinnbringend zusammenfügen, um vielen Menschen zu Lebensqualität, Freude und Sinn verhelfen zu können. Mögen mich meine Liebsten auf meinem Weg begleiten, mir ein Licht anzünden, mir ein Warnschild vor die Nase halten oder mir einfach die liebevolle Begleitung sein, die ich Ihnen sein will.

 

Ein demütiges aber von Herzen riesengrosses Danke an Sie alle, die bis zum Schluss meine Zeilen verfolgen, an alle meine KlientInnen, die mir ihr Vertrauen schenken, an alle Kunden und Firmen, die mich buchen, an alle Freunde, Bekannten und Familie, die mich und meine Ideen tragen.

 

DANKEDANKEDANKE, dass Ihr alle einen Teil zu 2SOUL - von Seele zu Seele - zwei Seelen, beitragt.

 

Lassen Sie mir gerne einen Kommentar zukommen. 

Wie blicken Sie auf 2025 zurück? Wie erleben Sie mich und 2SOUL? Welche Fragen brennen Ihnen unter den Nägeln oder worüber sollte ich weiter schreiben? 

 

Ich freue mich von Ihnen zu lesen!

 

Herzlich, Tamara 2SOUL

___________❤️_____________

 

 P.S.: Falls auch Sie Unterstützung auf Ihrem Weg suchen und sich nicht sicher sind, ob mein Angebot auch wirklich DAS Rcihtige für Sie ist, melden Sie sich für ein kurzes Gespräch. Wir merken schnell, ob ich die passende Begleitung für Sie bin :-) Klick hier für: KONTAKTAUFNAHME 

 

Kommentare: 3
  • #3

    Eliane (Donnerstag, 01 Januar 2026 13:42)

    Liebe Tamara
    Vielen lieben Dank für Deine Worte und Ehrlichkeit. Das bist Du und das ist super. Frisch vom Herz!
    Wir sind alles Menschen mit Hochs und Tiefs. Ich bin so froh, dass ich mit Dir Tamara einen Teil meines Lebenswegs gehen darf. Du bist eine Bereicherung in meinem Leben. Ich freue mich auf die Wegstrecke 2026.
    Euch allen ein gesundes und glückliches neues Jahr wünscht d Eliane �

  • #2

    Nadine Berger (Mittwoch, 31 Dezember 2025 23:34)

    Liebe Tamara
    Heute auf der Heimfahrt vom Silvesterabend habe deine Worte gelesen und du kannst dir denken, dass ich bei einem Abschnitt lauthals gegrölt habe im Auto�

    Du hast es so schön geschrieben und du triffst die Worte auf den Punkt nicht nur im Blog, sondern eben auch in deiner Arbeit. Ich kann dir wirklich nicht genug danken für all das was du mit deiner liebevollen und gütigen Art bei mir bewegen durftest. Ich bin einfach dankbar, dass das Schicksal unsere Wege gekreuzt hat.

    Ich selbst kann mittlerwile sehr dankbar auf 2025 zurück blicken, trotz vieler Tränen und mentalen Rodeos. Es war anstrengend aber 2025 liess mich auch ungemein wachsen, lies mich erkennen wie wertvoll ich selbst bin und was ich auch loslassen darf, wenn es mir nicht gut tut obwohl mich alte Muster daran festhalten lassen möchten. Und ganz ehrlich ich wäre nicht da, wo ich jetzt bin ohne solchen support, wie ich ihn von dir erfahren durfte.

    2026 ich bin ready für dich und freue mich auf Grosses.

    Vielen Dank für dein Sein und deine Energie in dieser Welt.

  • #1

    Andrea Suter (Mittwoch, 31 Dezember 2025 13:24)

    Liebe Tamara,
    Schön hast Du geschrieben, oh ja Du machst das Richtige und das mit Herzblut. Mir hast Du geholfen wie mir noch niemand geholfen hat. Ich kann Dir nicht genug Danken. Mach mit Deiner "Berufung" weiter weil Du bist Einzigartig darin.
    Liebe Tamara ich wünsche Dir für das 2026 das all Deine Wünsche, neue Projekte und Private Pläne in Erfüllung gehen. Ich wünsche Dir viel Gesundheit und bewahre Dein unermüdlichen Optimismus und deine Fröhliche Art.
    Es liebs Grüessli Andrea Suter